Also Leute, Ostern ist wirklich auch ein Superfest. Das kann man ja auch ganz schön in die Länge ziehen. Bei mir fing das am Donnerstag an. Wie immer ist der Günter mit mir erstmal Fahrrad gefahren, am Kanal entlang, das ist einfach toll da. Boah, Roswitha hat schon auf uns gewartet und nach Günters Duschbad ging es los. Hornbach, mein Lieblingsladen war zuerst dran, dann zum Real, da kann ich aus meinem Auto immer die Leute beobachten, und darf hinterher immer in einem Feld in der Nähe rumrasen. Von dort zu Bekannten Osterüberraschung für die Kinder abgeben und ddddddddddddaaaannnnnnnnnnnnnnnn zum Bauernhof. Da sind Kühe im Stall, erste Sahne, die wollen mich immer abschlecken, aber Roswitha hält mich zurück. Außerdem drei süße Jack Russel Damen, die immer mit mir tanzen. (Hoffentlich liest Berta das nicht ). Danach waren wir wieder in den Feldern, habe den beiden alten Leutchen den Gefallen getan und bin wieder gerast wie ein Doofer. Zu Hause mußte ich erstmal alles in Ruhe Revue passieren lassen.

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Also ich muss mich mal beschweren, das neue Jahr fängt ja „gut“ an. Meine Roswitha meinte, mit dem Lotterleben und Rumgedöse wäre es endgültig vorbei, ich wäre ja kein Baby mehr. Also wir machen einen Stundenplan für Fabbro, als wenn ich mit mich entwickeln und in die richtige endgültige Statur zu kommen nicht genug zu tun hätte! Aber Roswitha ist da gnadenlos. Es sieht also so aus, wenn sie meine Kette vom Haken nimmt, muß ich aufstehen, egal ob ich gerade von der süßen Berta oder der heißen Fibi träume. Sie legt mir die Kette an und es geht raus, früher habe ich mich gerne noch mal mit Kette hingelegt und sie hat mich mindestens 3x rufen müssen bis ich endlich aufstand, diese Zeiten sind vorbei. Draußen bin ich ja dann auch sofort hellwach und freue mich, daß ich endlich strullern kann. Man hat ja auch seine Pflichten zu erfüllen, alle Bäume und Hecken kontrollieren, ob in der Nacht vielleicht ein Eindringling dort rumgeschlichen ist, oder ob alle ihre Mülltonnen pünktlich rausgestellt haben, ist das Gras über Nacht gewachsen usw.

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Hallo meine Lieben, es ist endlich wieder ok, daß ich mich mal melden kann. Nun ja, wir haben jetzt ja diesen neuen Laptop, da darf ich auch dran, weil der super einfach funktioniert, den haben sich übrigens Roswitha und Günter zu Weihnachten gegönnt. Ja ja, Weihnachten, das kenne ich doch, ist nur einmal im Jahr und man muß lange drauf warten. Ich dachte schon, das kommt gar nicht mehr, aber Roswitha meinte, wenn es draußen immer früh dunkel wird und man auch morgens im Dunklen den ersten Pipigang macht, ja dann ist Weihnachten. Roswitha glaube ich immer alles, die hat nach vier Boxern schließlich so ihre Erfahrung. So, jetzt war endlich Heilig Abend, also draußen alles sehr dunkel, in der Wohnung ganz viele Lämpchen und Kerzen und so, da kam dann mein Geschenk. Juchhu, ein Karton! Ich liebe Kartons. Am liebsten mache ich jeden Tag einen kaputt. Aber dieser Karton war ziemlich schwer, so wie ein 3er Bringholz. Das kenne ich ja von Stefan. Aha, dachte ich, es roch auch nach Holz, jetzt soll ich bestimmt apportieren zu Hause. Also ran an den Karton mit den Zähnen und aufgemacht.

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Am letzten Wochenende war es endlich soweit. Auf nach Siegen zur VPG DM. Donnerstagmittag ging es los. Endlich waren wir im Stadion und ich konnte zusehen wie da die besten Boxer von Deutschland im freien Training geübt haben. Mein Jockey Stefan Michel war mit meinem Kumpel „Berger vom Senffeld“ natürlich auch dabei. Ich habe ganz genau hingeguckt und unser gemeinsamer Trainer Uwe Petersen auch. Der Berger machte alles total super und wie immer mit viel Spaß „inne Backen“, so wie Stefan und Uwe es ihm beigebracht haben. Stefan war auch total gut drauf und das „revieren“ klappte auch sofort, obwohl es wie aus Eimern geschüttet hat! Wir ließen uns die Laune nicht verderben. Am Freitag war dann offizielles Training angesagt mit Helfer Uwe Pallin aus unserer LGr. Der Berger zeigte wieder voll, was er konnte und hat seine Zähne in den Ärmel gehauen wie ein Weltmeister. Ich fand das Spitze. Wir konnten beruhigt dem großen Ereignis ins Auge sehen. Aber am Samstag, dem Tag der Fährtenausscheidung, war ich doch etwas nervös, weil ich nicht in der Fährte dabei war und alles beobachten konnte. Eeeeeeeeeeeeeeeeendlich klingelte Roswithas Handy und sie kreischte vor Freude auf.

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Hallo, meine Freunde! Seit laaaanger Zeit komme ich endlich mal wieder an diesen Kasten, der Laptop heißt. Na, das war ja ein richtiges Unglück, Laptop und PC waren total hin. Meine arme Roswitha hat Stunden, Tage, nein – ich glaube zwei Monate gebraucht, damit wir uns wieder mit der Außenwelt verständigen können. Ralf Siepmann, unser BK Vorstand, hat uns tatkräftig und geduldig unterstützt. Danke nochmal dafür. Aber jetzt gehts los, denn ich habe so allerhand erlebt. Mein Jockey Stefan mit seinem “Berger vom Senffeld” hat sich ja für die Deutsche Meisterschaft der Boxer in Siegen qualifiziert. Wir haben ja auch fleißg geübt. Ich war jedenfalls in der Fährte immer mit dabei. Samstagmorgens haben wir uns in Polsum getroffen und Stefan hat die Fährten gelegt. Fährten finde ich gaaaanz toll und sehr interessant. Sonntag morgens wurde ich dann nach Gladbeck zum Bk gefahren, weil dort die Ü-Stunde für die LAP stattfand. Da waren gestandene Boxerkerle und die Micki mit ihrer Rübe dabei und alle haben versucht sich mit dem Platz gut vertraut zu machen.

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